Das Sprechen der Bay’at

Die Person, die sich dem Weg der Ahlullah (Gefolgsleute Allahs) anschließen möchte, ist der Eintritt in die Qadiriyya Tariqa, die ein Weg der Ahlu Bayt (Nachkommen des Propheten Muhammed) ist, wie folgt:  die eintrittswillige Person bittet um Erlaubnis, um in die Gegenwart des Sheikhs Sayyid Muhammed Efendi oder seines Wakil (Vertreter/in) treten zu dürfen und spricht „Destur ya Sheikhim – Ich bitte um Erlaubnis mein verehrter Sheikh“. Wenn die Erlaubnis gegeben wurde, tritt sie in einem rituell reinen Zustand (mit der rituellen Waschung Wudhu) in hinein und hält die Hände des Sheikhs oder des Wakils. Wenn die eintrittswillige Person weiblich ist, hält sie nicht die Hände, sondern hält mit Zurückhaltung an dem Saum des Gewands ihres Gegenübers und rezitiert gemeinsam folgendes:

Astaghfirullah, Astaghfirullah, Astaghfirullah, al-Adhîm, al-Karîm, ellazî lâilahe illâ hû, al-Hayya’l-Kayyûma wa natûbu ileyk, tawbata abdin zâlimin li-nafsihi lâ yamliku li nefsihî mawtan wa lâ hayâten wa la nushûrâ.

Wa’lem ennehû Lâilâhe illallâh, “Lâilahe illallâh (11 mal)”

Bismillâhirrahmânirrahim “Yâ eyyuhellezîne âmenû tûbû ilâllâhi tawbaten nasûhâ” sadakallâhu’l-adhîm. Kullun âmentu billâhi wa melâiketihî wa kutubihî wa rusulihî wa’lyawmi’l-âhiri wa bi’l-kadari hayrihî wa sharrihî minallâhi

teâlâa wa’l-ba’su ba’de’l-mawti hakkun, Ashadu an lâ ilâhe illallâh wa ashadu anna Muhammedun Abduhû wa Rasûluh.

Shahidallâhu annahû lâilahe illâ Hû wa’l-melâiketu wa ulu’l-ilmi kâime’ m-bi’l-kisd. Lâilahe illâ Hûwa’l-azîzu’l hakîm.

Innad-dîne indallâhi’l Islâm.

 

Diesen Weg, der mit Allahs Befehl und Ermessen vom Propheten Muhammed (sas) in die Herzen der Awliya übertragen wurde und sich bei dem Sultan aller Awliya Sayyid Abdulqadir Gilani zu einem Fluss werdend zusammen fand und dem Murshid Sheikh Sayyid Muhammed Efendi übertragen wurde, präge ich Dir meine Schwester, mein Bruder mit deren Hilfe und Erlaubnis ein.

Möge dieser Weg für Dich zum Guten und voll von Segen sein. Möge die spirituelle Hilfe (Himmat) der Awliya über uns unzählig sein. Halte Dich von Sünden fern und richte Dich an die Gebote Allahs. Hüte das Anvertrauen dieses heiligen Weges, das Du über uns an Dich genommen hast und erfreue Dich an der spirituellen Kraft (Fayz), die denen zuteil kommt, die diesen Weg beschreiten. Suche vor den Wünschen des Shaitans und des Nafs (niederes Ego und Triebseele) Zuflucht bei Allah. Wenn Du Dein Versprechen gibst, dann bleib diesem auch treu, so dass Awliya Dich wertschätzen.

 

Bismillahirrahmanirrahim. “Innallazîne yubâyiûneke innamâ yubâyiûnallah, yadullâhi fawka eydîhim. Famen nekase fa innemâ yenkusu alâ nafsih wa man awfâ bimâ âhede aleyhullâhi feseyu’tîhi edjran azîma.

Innallâhe wa melâikatehû yusâllûne alennabiy, yâ eyyuhallezîna âmenû sallû aleyhi wa sallimû teslîmâ.

As-salâtu wa’s-salâmu alayke yâ rasûlallâh, as-salâtu wa’s-salâmu alayke yâ habîballah, as-salâtu wa’s-salâmu alayke yâ sayyida’l-ewwalîne wa’l-âhirîn, wa salâmun ala’lmurselîn wa’l-hamdu lillâhi rabbi’l-âlemîn, al-Fâtiha (Sure Al-Fatiha rezitieren).

 

Anschließend küsst man mit Anstand die Hand des ehrwürdigen Sheikhs bzw. Wakils (und verabschiedet sich). Bei nächster Gelegenheit nimmt man die rituelle Ganzkörperwaschung (Ghusl) vor und betet anschließend zwei Raka’a mit der Absicht das rituelle Gebet der Reue und Vergebung (Salat al-Istighfar /Salat at-Tawba) zu verrichten. In jedem Raka’a rezitiert man nach der Sure Al-Fatiha eine weitere Sure, die man kennt. Im Anschluss des rituellen Gebets spricht man das Sayyid al-Istighfar Dua und bittet um die Vergebung seiner Sünden. Kennt man dieses Bittgebet nicht, dann bereut man seine Fehler und Sünden und bittet in seiner Dua aufrichtig um Vergebung. Wenn man in der Vergangenheit das Recht anderer Menschen verletzt haben sollte, bittet man die Betroffenen um Vergebung bzw. versucht eine Wiedergutmachung. Ist man mit jemandem zerstritten, so versöhnt man sich wieder. Man ist bestrebt seine Absichten, Worte und Taten zu verbessern und wendet sich Gott zu. Man erfüllt die Pflichtgebote (Fardh) und beachtet die Sunna. Als erstes lädt man sich selbst und erst dann sein Umfeld dazu ein, das Gute zu gebieten und sich vor Schlechtem zu hüten. Auf diese Weise beginnt man wahrzunehmen, welch besonderen Vorzug und Genuss es hat, den Awliya nahe zu sein.

Das tägliche Rabita

Rabita bedeutet, dass das Nour-u Muhammediyye (das Licht Muhammeds), welches auf Awliya (heilige Gottesfreunde) übertragen wird, das Herz des Großmeisters füllt und von dort aus in die Herzen  seiner Schüler fließt.

In der hohen Tariqa geht das Nour in die Herzen der spirituellen Führer über, das dann wiederum in die Herzen der Schüler fließt und ihm dadurch die Türe zu Ilham (die Eingebung verborgenen Wissens), Ferasat (Vorahnung) und Mubasherat (Eingebung über zukünftige oder verborgene Angelegenheiten) geöffnet wird. Um Wege und Türe für das Nour zu öffnen, leistet der Schüler zunächst sein Bayat (Treueschwur) bei seinem Sheikh, bindet sein Herz an das Herz des Sheikhs und vollführt das Rabita. Zwischen Herzen existieren Wege.

Das Ziel beim Rabita ist, von der spirituellen Kraft (Fayz), die von einem Herzen in das andere übergeht, zu nutzen und durch das Nour Muhammeds, das bis zum Herzen des Sufi-Schülers fließt, die Türen zu Ilham (die Eingebung verborgenen Wissens) im eigenen Herzen zu öffnen. Dieses kann man anhand folgenden Beispiels erklären:

Ein Fötus ist im Bauch der Mutter über die Nabelschnur an seine Mutter gebunden. Durch diese Bindung kann er von der Ernährung der Mutter seinen Nutzen ziehen. Wenn diese Schnur aufgrund einer Verursachung reißt oder seine Funktion verliert, stirbt der Fötus im Mutterbauch. Denn das Kind wird durch diese Bindung genährt und wird somit vollkommen, so dass es als Folge auf die Welt kommt. So ist das Rabita wie diese Nabelschnur. Über den Weg des Rabita gehen alle Zustände des Sheikhs, wie Fayz (spirituelle Kraft), Ashq (die höchste Stufe der Liebe) und Muhabbat (Liebe, Zuneigung) auf seinen Schüler über bis dieser vollkommen wird. Auf diese Weise wird der Sufi-Schüler vollkommener und empfängt Ilham, Eingebung verborgenen Wissens.

Jene Geschwister, die dem Murshid (Großmeister) Sheikh Sayyid Muhammed Efendi, dem Nachfahren des Propheten folgen, vollführen ihr Rabita jeden Tag regelmäßig. Das Rabita zum Sheikh wird wie folgt vollzogen:

Im rituell reinen Zustand (rituelle Waschung Wudhu) wendet man sich der Qibla (Richtung Kabaa) zu und spricht zunächst folgende (Lobpreisungs-)Gebete:

100 malAstaghfirullah“ und zum Schluss “Astaghfirullah al-Azîm al-Karim ellazî lâilahe illâ Hû al-Hayya’l-Kayyuma wa atûbu ilayh

11 mal Salawati Sharif „Allahumma salli ala Muhammedin wa ala alihi wa sahbihi wa sallim

20 mal Basmala-i Sharif “Bismillahirrahmanirrahim

1 mal Sure Al-Fatiha

3 mal Sure Al-Ikhlas

Im Anschluss spricht man “Destur Ya Sheikhim Sayyid Hazretleri – Ich bitte um Erlaubnis mein verehrter Sheikh Sayyid.“ und bittet in dem Sinne um Erlaubnis und schließt die Augen. Der Sufi, der sich von nun an seelisch in der Anwesenheit des Sheikhs befindet, ergibt sich derart dem Nour (Licht) des Sheikhs, als würde er sich darin verlieren. In spiritueller Andächtigkeit stellt er sich seinen Sheikh vor bzw. verbildlicht sich ihn. Auf diese Weise fließt Nour in das Herz des Sufis.

Mindestens 5 Minuten lang versucht der Schüler diesen spirituellen Zustand zu verinnerlichen und setzt das Rabita so lange wie möglich fort, hört jedoch auf bevor er Überdruss verspürt. Das Rabita stärkt nämlich die Bindung zwischen dem Meister und seinem Schüler und erhöht sein Ansehen bei den Awliya.

Sobald der Sufi aus seinem Rabita treten möchte, bittet er mit den Worten „Destur ya Sheikhim Sayyid Hazretleri – Ich bitte um Erlaubnis mein verehrter Scheikh Sayyid“ um Erlaubnis und wendet sein Gesicht (wie beim Abschluss des rituellen Gebets) über seine rechte und linke Schulter uns spricht dabei jeweils den Gruß „As-salamu alaikum wa rahmatullah“.

Im Anschluss des Rabita rezitiert der Sufi

1 mal Bismillahirrahmanirrahim

1 mal Sure al-Fatiha

3 mal Sure al-Ikhlas

und beginnt sein Dua (Bittgebet) mit „Subhâne rabbika rabbi’l-izzati ammâ yasifûn wa salâmun ala’l-mursilîn wa’l-hamdulillâhi rabbi’l-âlemîn“ und schenkt die erworbenen Verdienste (Hasanat) als Erstes der Seele des Propheten Muhammed (sas), den Seelen aller Sheikhs und Großsheikhs des Qadiriyya Weges  und den Seelen der Ahlullah, die diesem Weg gedient haben und der Seele unseres Sheikhs Sayyid Muhammed Efendi.

Der Sufi muss sein Rabita fortführen bis dieser die Ebene Fana Fi Sheikh erreicht hat, auf der er mit seinem Meister eins wird und sich in ihm auflöst bzw. bis er eine Anordnung von seinem Sheikh bekommt. Das dreifache Rabita, welches unseren Propheten Muhammed (sas), Pir Abdulqadir Gilani (ks) und Sheikh Sayyid Muhammed Efendi (ks) einschließt, darf nur auf besondere Anweisung unseres verehrten Sheikhs vollzogen werden. So wie ein Arzt seinem Patienten die nötigen Medikamente verschreibt, verordnet Sheikh Sayyid Muhammed Efendi seinem Schüler die nötige spirituelle Medizin, die ihm zu Gute kommt. Außerhalb dieser Anweisungen zu handeln wird dem Sufi nichts nützen; darüber hinaus werden ihn spirituelle Bedrängnis und Beschwerden heimsuchen.

Ein Sufi darf niemand anderen in sein Rabita einschließen als den eigenen Sheikh. Wenn er andere Personen in sein Rabita mit einschließt, gerät sein gesamter Leib in Aufruhr und sein spirituelles Gleichgewicht nimmt erheblichen Schaden.

Wenn der Meister eines Sufis stirbt, vollzieht der Schüler das Rabita mit seinem verstorbenen Sheikh so lange weiter, bis ein Nachkomme des Propheten aus dem Familienstamm des Sheikhs zur Vollkommenheit heranreift und den Platz des verstorbenen Sheikhs einnimmt. Erst ab diesem Zeitpunkt schließt der Schüler seinen zweiten Sheikh in das Rabita ein.

Wird – die tägliche Dhikr-Übung

Das offenkundige bzw. laute (Jahri/Djahri/Cehri) Dhikr findet seinen Ursprung bei Imam Ali (Möge Allahs Wohlgefallen auf ihm sein). In der Qadiriyya Tariqa wird das Dhikr (Lobpreisung, Gedenken Allahs) offenkundig vollzogen. Zu dem Fundament der Qadiriyya Tariqa gehört, dass das TawhidLa ilahe ilallah“ und Lafza-i JalalAllah“ sehr viel rezitiert werden. So werden auf dem Qadiriyya Muhammediyya Weg das „La ilahe illallah“ und „Allah“ sehr oft rezitiert. Schließlich bleiben Himmel und Erde allein durch das Tawhid (La ilahe ilallah – es gibt keine andere Gottheit außer Allah) an ihrem Platz.

Man sollte nicht vom Dhikr des Tawhid und dem Namen Allahs ablassen. Allah hat das Bittgebet des „Ism-i Azam“ in dem Namen „Allah“ verborgen. Auch in dem Tawhid „La ilahe ilallah“ steckt dieses wertvolle Bittgebet. Ein Sufi, der Beides beim Dhikr rezitiert, hat in dem Sinne das ganze Asma-ul Husna (die schönsten Namen Allahs) rezitiert. Die Quelle des Marifatullah (Erkenntnis über Allah) ist Dhikr. Wir sollten Allah, ob durch das Rezitieren Seines Namens oder des Tawhids, oft gedenken.

Die erste Stufe zum Marifatullah (Erkenntnis über Allah) ist Dhikr. Nach dem Dhikr folgt Jazba, der Zustand der spirituellen Trance. Auf die spirituelle Trance hin folgt Ashqullah (der Grad der höchsten Liebe, die man gegenüber Allah fühlt). Nach Ashqullah gewinnt man erst Marifatullah, die Erkenntnis über Allah.

Ein Derwisch ist jener, der Allah Tag und Nacht lobpreist.  Jeder empfindet Freude an seiner eigenen Kunst. Der Derwisch empfindet Freude in seinem Dergah (Sufi-Herberge) und es ist für ihn ein Genuss, am Dhikr teilzunehmen. Wenn der Sufi Dhikr macht, nehmen Himmel, Erde und Meere der Schöpfung daran teil. Schließlich gibt es keine Existenz, die ihren Schöpfer nicht preist. „Ihn preisen die sieben Himmel und die Erde, und wer in ihnen ist. Es gibt nichts, was Ihn nicht lobpreist; ihr aber versteht ihr Preisen nicht. Gewiß, Er ist Nachsichtig und Allvergebend.“ (Sure 17, Vers 44)

Dem Dhikr des Sufis schließt sich das Dhikr anderer Lobpreisenden an. So gleicht sein Dhikr einem Fluss, der, wenn er in das Meer mündet, zum Meerwasser wird; so mischt sich auch das Dhikr der Sufis mit dem der Awliya und Propheten und auch ihre Bittgebete und Gottesdienste fließen ineinander. Mit ihnen zusammen gewinnt der Sufi für sein Dhikr und seine Gottesdienste unendliche Hasanat (Verdienste).

Sobald die Anhänger des Dhikrs zu lobpreisen beginnen, nehmen die Häuser, in welchen sie sich befinden, auf ihre Art und Weise am Dhikr teil. Auch die Engel des Himmels und der Erde tragen zum Dhikr bei. Alles Sein verspürt Freude am Dhikr. Sobald ein fehlgeleiteter Mensch stirbt,  freuen sich Himmel, Erde und Orte, an denen dieser sich befand. „O mein Schöpfer, Du hast diesen Leugnenden von mir genommen. Ich fühlte mich belästigt und war traurig, dass er auf mir lief. Wie gut, dass Du uns von ihm befreit hast.“ Sobald jemand von den Gefolgsleuten des bezeugenden Glaubens und des Dhikrs stirbt, trauern sein Haus, sein Gebetsplatz und alle Orte an denen er saß und stand in ihrer Art und Weise „O unser Schöpfer, mit Deinem Dich lobpreisenden Geschöpf verspürten wir Glück.“ Deshalb sollten wir Allah so viel es geht lobpreisen und gedenken.

Ob wir die Gebetswaschung (Wudhu) haben oder nicht – wir sollten, wo auch immer wir sind, nicht auf das Dhikr verzichten. Wir sollten viel Dhikr machen, schließlich reift der Mensch durch das Dhikr zur Vollkommenheit heran. So haben auch die Awliya (heilige Gottesfreunde) die Vollkommenheit durch das Dhikr erreicht.

Allah verkündet: „[…] Zu Ihm steigt das gute Wort hinauf, und die rechtschaffene Tat hebt Er (zu sich) empor. […]“ (Sure 35, Vers 10) Allah der Erhabene erwidert diesem also. Auf diese Weise beginnt das Geschöpf eine Konversation mit Allah.

Der Gesandte Allahs verheißt: Sobald das Geschöpf den Namen Allahs rezitiert, folgt darauf die göttliche Erwiderung mit ‚Hier bin Ich. Sprich, mein Geschöpf. (Was ist dein Anliegen?)’. Allah erwidert ausnahmslos jedes Dhikr.

Nachdem der Sufi der Qadiriyya Tariqa sein Rabita wie zuvor beschrieben vollführt hat, übt er im rituell reinen Zustand (Wudhu) seine tägliche Dhikr-Aufgabe Wîrd aus:

1 mal Sure al-Fatiha

1 mal Sure an-Nasr

3 mal Sure al-Ikhlas

100 mal Basmala-i Sharif „Bismillahirrahmanirrahim

100 malAstaghfirullah“ und zum Schluss “Astaghfirullah al-Azîm al-Karim ellazî lâilahe illâ Hû al-Hayya’l-Kayyuma wa atûbu ilayh

100 mal Salawati Sharif „Allahumma salli ala Muhammedin wa ala alihi wa sahbihi wa sallim

Zwischen 300 und 1000 Tawhid “Lailaheillallah

und zum Schluss “ Lâilaheillallâh al-maliku’l-hakku’l-mubîn muhammedun rasûlullah sâdiku’l-wa’di’l-emîn

Zwischen 1000 und 3000 Lafza-I Jalal “Allah

und zum Schluss „Allah jalla jalaluhu wa amma nawâluhû wa lâilahe gayruh

500 mal   „Ya Latîf

Im Anschluss der täglichen Dhikr-Aufgabe Wîrd spricht man diese Dua von Abdulqadir Gilani:

Alhamdulillâhi rabbi’l-âlemîn, wa’s-salâtü wa’ssalâmu alâ Muhammedi’w-wa alâ âlihî wa sahbihî ajmaîn. Allâhummej’al efdalu salawâtika ebadâ, wa anmâ barakâtika sarmadâ, wa azkâ tahiyyâtika fazlaw-wa adedâ, alâ eshrafi’l-halâiki’l-insâniyyati ve majmei’l hakâiki’lîmâniyyati wa tûri’t-tajalliyâti’l-ihsâniyyati ve mahbadi’lesrârî’l-rûhâniyyati wâsidati akdi’n-nabiyyîn, wa mukaddimi jayshi’l-murselîn wa efdali’l-halki ajmaîn, hâmili liwâi’l-izzi’l-a’lâ, wa mâliki azimmeti’sh-sherefi’lesnâ, wa shâhidi asrâri’l-azal wa meshâhidi’l-anwâri’ssevâbiki’l-uwal, wa tarjumâni’l-kıdem, wa manbai’l-ilmi wal-hilmi wal-hikem, wa mazhari’l-jûdi’l-juziyyi’l-kullî, wa insâni ayni’l-vujûdi’l-ulwiyyi wa’s-suflî, rûhi jasadi’lkawnayn, wa ayni hayâti’d-dâreyn, al-mutahakkıki bi-a’lâ rutabi’l-ubûdiyyati, al-mutehalliki bi-ahlâqi’l-makâmâti’listifâiyyati, al-ashrâfi jâmiu’l-awsâf, al-halîli’l-akram wa’lhabîbi’l-a’zam, sayyidinâ Muhammediw-we alâ âlihi wa sahbihî ajmaîna wa mani’t-tabeahû ilâ yawmi’d-dîn, adede halkika wa zînete arshika wa rızâe nafsika wa midâde

kalimâtika kullemâ zakerake’z-zâkirûn wa gafele an zikrike’l-gâfilûna wa sallim taslîman kesîran kesîrâ, ilâ yawmi’l-jazâ.

Allahumma innî aseluka fayzatem-min feyazâni fazlik, wa kabzaten min-nûri sılatik, wa ansan wa farjammin bahri karamik, bi yadika’l-emru kullihî wa makâlîdu kulli shayin, fahablenâ mil-ledunke rahmataw-wa ilmaw-wa yakîna, wa asaluke yâ Allah (11 mal) en tun’ime alaynâ bi-rizâk.

Allahumma adriknâ bi-rahmatik wa ferrijnâ ammâ nahnü fîhi yâ mufarrija kerbi’l-halâyiki’l-ajmaîn, wa najjinâ mina’l-gammi wa’l-hemmi wa’k-shifi’l-huzna yâ munciya’l-muminîn, fain tawallaw fakul hasbiyallâhu lâilaheillâ hû alayhi tawakkeltu wa huwa rabbu’l-arshi’lazîm.

Subhâna rabbika rabbi’l-izzati ammâ yasifûna wa salâmun ala’l-mursalîn wa’l-hamdulillâhi rabbi’l-âlamîn. (al-Fatiha)

 

Ungefähre Bedeutung:

Oh Allah, lass den höchsten Frieden und Segen und Dein schönstes Wohlwollen, auf Muhammed (sas), dem Ehrenvollsten der Menschheit, der die Quelle der Glaubenswahrheiten ist, und auch auf all seinen Gefährten ständig und ewig sein.

Unser Prophet Muhammed (sas) ist der Körper, in dem wohltätige Erscheinungen Raum finden, er ist der Herberge geistlicher Geheimnisse, er ist das vereinende Glied des Prophetentums, der Wegbereiter aller Propheten und der Höchste unter allen Geschöpfen. Er ist der Träger der Fahne hoher Ehre und der Halter der Zügel der Überlegenheit.

Der verehrte Muhammed (sas) ist der Zeuge von Geheimnissen der Ewigkeit und der ursprüngliche Träger des Nours (Lichts) der Vergangenen. Er ist der Übersetzer der Anrede Allahs. Er ist die Quelle von Wissen, Sanftmut und Weisheit, seine gesamte Gestalt wird in den höheren und niederen Welten wie ein Augapfel gehütet und geliebt. Er ist die Seele der Erscheinungen des Diesseits und des Jenseits.

Der verehrte Prophet Muhammed (sas) ist die Quelle des Lebens im Diesseits und im Jenseits, erfüllt die höchsten Aufgaben der Dienerschaft, ist mit dem Charakter der Auserwählten beschmückt und jede seiner Eigenschaften ist eine ehrenvolle. Er ist ein überaus großzügiger Freund und ein hoher und edler Geliebter.

Oh mein Schöpfer, schenke unserem Propheten Muhammed (sas), der mit all diesen Eigenschaften beschmückt ist, und seiner Familie, seinen Gefährten und all seinen treuen Anhängern, in der Anzahl Deiner Schöpfung, der Beschmückung der Himmel, der Größe Deines Wohlgefallens und in der Anzahl und Länge aller Worte, unendlichen Frieden und Segen. Jedes Mal wenn Dich Deine Geschöpfe gedenken und auch jedes Mal wenn sie Dein Gedenken vergessen, schenke unserem geliebten Propheten bis zum Jüngsten Tag unzähligen vollkommenen Segen und Frieden.

Oh mein Allah, erweise uns ein Teil von Deinem unendlichen und übermäßigen Ozean Deiner Barmherzigkeit, ein Teil von Deinem Nour (Licht) und einen Tropfen aus Deinem Meer Deiner Freundschaft und Gnade. Der Schlüssel von Allem und jeder Angelegenheit liegt ohne Zweifel bei Dir. Schenke uns Wissen und die Nähe Deiner Gegenwart. All dies wünschen wir zu Ehren des geheimnisreichen Namens ‚Allah’. Segne uns, so dass wir Dein Wohlgefallen erzielen können.

Oh mein Allah, lass uns mit Deiner Gnade in Besitz von Erkenntnis und Auffassungsvermögen sein. Du bist der Einzige, Der die Sorgen und Bedürftigkeit der Menschen behebt. So Behebe auch unsere Sorgen und Bedrängnis. Errette uns von unserer Trauer, unseren Sorgen und unserem Kummer.

Oh Erhabenster aller Großzügigen und Gnädigen; Mein Allah, Der an Ihn Glaubende zur Glückseligkeit führt, nimm unsere Bittgebete mit Deiner Großzügigkeit und Deiner Gnade an.

„Wenn sie sich aber abkehren, dann sag: Meine Genüge ist Allah. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Auf Ihn verlasse ich mich, und Er ist der Herr des gewaltigen Thrones.“ (Sure 9, Vers 129)

„Gepriesen sei dein Herr, der Herr der Erhabenheit, Hoch über dem, was sie beschreiben. Und Friede sei auf den Gesandten! Und alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten.“ (Sure 37, Vers 180-182)
(Âmin.)

Ya Rabb, den Verdienst dieses verrichteten Wîrds schenken wir als erstes der gesegneten und reinen Seele des Propheten Muhammed (sas), und den Seelen aller Propheten und Awliya und den Seelen aller großen Gelehrten der hohen Tariqas und der Seele des verehrten Pir Abdulqadir Gilani und unseres verehrten Scheikhs Sayyid Muhammed Efendi und den Seelen aller Verstorbenen des Ahlu Iman, so nimm dies an. Beehre die Ahlu Iman und uns mit Gesundheit und Seelenfrieden im Diesseits und mit Deinem Paradies und Deiner Schönheit im Jenseits. (Âmin)

Wenn der Sufi-Schüler Sorgen oder Wünsche hat, kann er diese in diesem Bittgebet dazu erwähnen und Allah um die Erledigung seines Anliegens bitten.

 

Die Praxis des Halaqa-Dhikrs (Dhikr-Kreis)

In der Qadiriyya Tariqa kann das Dhikr an jedem Ort verrichtet werden, sobald drei Murids (Sufi-Schüler) zusammentreffen. Denn unser Prophet Muhammed verhieß „Die ganze Erde entspricht einer Gebetstätte (Masjid)“. (siehe Buhârî, Teyemmum, 1; Muslim, Mesâcid, 3.)

devranIn dem Qadiriyya Muhammediyya Orden kann man den offenkundigen (Jahri/Djahri/Cehri) Dhikr an jedem Ort vollführen, am dem man auch das rituelle Gebet verrichten kann. Das Dhikr leitet der Murshid (Sufi-Großmeister) oder sein Wakil (VertreterIn) oder jemand, der von einem dieser die Erlaubnis dafür bekommen hat. Wenn unter den Murids solche Gegebenheiten nicht bestehen, wählen sie gemeinsam jemanden, der den Dhikr leiten soll. Bei dem Halaqa-Dhikr (Dhikr-Kreis) gibt es keine örtliche oder zeitliche Einschränkung. Um einen Dhikr-Kreis bilden zu können, benötigt man jedoch die Erlaubnis unseres verehrten Sheikhs. Die Qadiriyya-Schüler setzen sich im rituell reinen Zustand (Wudhu), meist auch im Anschluss des rituellen Gebets, in einen Kreis. Sie können auch gerade Reihen bilden, die sich gegenüber liegen. Jedoch ist es spirituell vorzüglicher einen Kreis zu bilden. Jene, die keine Sufis sind oder einer anderen Tariqa angehören, können mit der Erlaubnis am Dhikr-Kreis teilnehmen. Außerdem können sie auch direkt hinter dem Kreis Platz nehmen. Das Dhikr, welches man im Sitzen verrichtet nennt man „Quudî Dhikr“ und in der Regel wird sowohl das Wîrd (tägl. Tasbih-Aufgabe) als auch das Dhikr auf diese Weise verrichtet. Dabei kniet man auf dem Boden, wippt auf und ab, verneigt den Oberkörper oder nur den Kopf nach rechts und nach links.

Das Dhikr, welches man im Stehen verrichtet, nennt man „Qiyâmî Dhikr“. Hierbei werden in der Regel das Tawhid („Lailaheillallah“), Ismi-Jalal („Allah“), Ismi Hayy („Hayy“) und Ismi Hu („Hu“) rezitiert. Man verneigt sich nach rechts und links, hält den nebenan Stehenden an der Hand oder hakt sich bei ihm ein, oder legt seine Hand auf die Schulter des rechten Partners und seine linke Hand an den Rücken des linken Partners und bewegt sich nach rechts und links, pendelartig hin und her. Sobald sich der Dhikr-Kreis nach links oder rechts fortbewegt, wird dies als „Dewrani Dhikr“ bezeichnet. Man setzt mit dem rechten Fuß den ersten Schritt nach rechts und hält den linken Fuß etwas hinten, bewegt sich im Einklang nach rechts und links und dreht sich somit als ein Kreis am Ort des Dhikrs. Man rezitiert „Allah“, „Hayy Hayy“, „Huu Huu“, „Allah Hay“, „Ya Allah Hayy“ und weitere Asmaa-Dhikr. Das Dhikr mit Anasheed (religiöse Lieder) und mit Instrumenten wie Bandir, Daf, Kudum, Nay, Halile, u.ä. zu begleiten, wird als erlaubt angesehen.

Es ist wichtig, das Dhikr nach seinen Prinzipien und mit dem nötigen Anstand zu verrichten, die Harmonie und den Einklang nicht zu stören und den Dhikr-Kreis ohne die Erlaubnis des Leitenden bzw. ohne dringlichen Grund nicht zu verlassen. Außerdem ist es von Nöten, seine Aufrichtigkeit, reine Absicht (Ikhlas) und Frömmigkeit (Taqwa) stets im Auge zu behalten, sich von Angeberei und Imponiergehabe (Riya) fernzuhalten und Gedanken, Worte und Taten jeder Art, die die Wahrnehmung spiritueller Kräfte während des Dhikrs verhindern, zu entsagen.

Ein Teil des Halaqa Dhikrs, das unser Großmeister Sheikh Sayyid Muhammed Efendi uns über viele Methoden gelehrt hat, wird wie folgt verrichtet:

Audhu Basmala (Audhubillahiminashaitanirrajim Bismillahirrahmanirrahim)

Innallâhe wa Malâikatahû Yusallûne Alannabiy, Yâ Eyyühallazîna Âmenû Sallû Aleyhi ve Sallimû Teslîmâ

Sâlât-ı Sharîf (as-Salâtu wa’s-Salâmu alayke yâ Rasûlallâh, as-Salâtu wa’s-Salâmu alayke yâ Habîballâh, as-Salâtu wa’s-Salâmu alayke yâ Sayyida’l-Awwalîna wa’lÂhirîn wa Salâmun ala’l-Mursalîn wa’l-Hamdu lillâhi Rabbi’l-Âlemîn)

Das Wîrd der Tariqa (Abdulqadir Gilanis Salawat bzw. Dua)

1 mal Sure an-Nasr

1 mal Sure al-Fatiha

3 mal Sure al-Ikhlas

Nach der Rezitation einer jeweiligen Sure wird jedes Mal „Allahu Akbar, Lâilaheillallâhu Allahu Akbar, Allahu Akbar wa lillâhilhamd“ gesprochen.

Sâlât-ı Sharîf (as-Salâtu wa’s-Salâmu alayke yâ Rasûlallâh, as-Salâtu wa’s-Salâmu alayke yâ Habîballâh, as-Salâtu wa’s-Salâmu alayke yâ Sayyida’l-Awwalîna wa’lÂhirîn wa Salâmun ala’l-Mursalîn wa’l-Hamdu lillâhi Rabbi’l-Âlemîn)

11 mal Ismi Hû („Huuuu“. An dieser Stelle wird das Hû lange gesprochen)

Anschließend spricht man:

Destur Yâ Sheikhim, Destur Yâ Abdulkadir Gillânî, Teslimiz Yâ Rasûlüllah

(Bedeutung: „Ich bitte um Erlaubnis o mein Sheikh, ich bitte um Erlaubnis o Abdulqadir Gilani, wir sind dir ergeben o Rasulallah“)

Basmala Sharif 11-100 mal („Bismillahirrahmanirrahim“)

Sâlât-ı Sharîf (siehe oben)

Salawat („Allahumma Salli alâ Sayyidinâ Muhammedin wa alâ Âlihî wa Sahbihî wa Sallim“)

Astagfirullah al-Azim al-Karim allazî Lâilaheillâ Hû al-Hayya’l-Kayyûma wa Atûbu ilayh wa Asaluhu’t-tawbata wa’l-magfirate wa’l-hidâyete lenâ innahû Huwa’ttawwâbu’r-rahîm

(3 mal)

Istighfar 100 mal („Astaghfirullah“) und am Ende wird abgeschlossen mit „Astaghfirullah al-Azim al-Karim ellazî Lâilaheillâhû al-Hayya’l-Kayyûma wa Atûbu ilayh Tawbata Abdin Zâlimin li-nafsihî la Yamliku li-nafsihi Mawta’w-welâ Hayâte’wwelâ Nushûra.

Sâlât-ı Sharîf (siehe oben)

Wa’lam Annahû Lailaheillallah – „Lailaheillallah“ 100-300 mal

Rezitation der letzten Verse der Hashr-Sure. („Law Enzalna Haza’l-Qurana…“)

Bis hierhin wird das Dhikr als Quudî Dhikr, also im Sitzen, verrichtet und von nun an im Stehen weitergeführt.

„Lailaheillallah“ 100-700 mal und am Ende wird abgeschlossen mir „al-Maliku’l-Hakku’l-Mubîn Muhammadu’r-rasûlullah Sâdiku’lwa’di’l-emîn.“

Sâlât-ı Sharîf (siehe oben)

Ismi Jalal 100-1000 mal („Allah“) und am Ende abschließen mit „Jalla Jalaluhu wa amma Nawâluhû wa Lâilahe gayruh

Das Qiyâmî Dhikr wird mit weiteren Asmâs wie „Illallah, Allah, Allah Hayy, Hayy Hayy, Hû“, die die leitende Person zeigt, fortgesetzt. Dabei steigt das Tempo an und wird dann wieder langsamer. Wenn die Leitung ein Zeichen gibt, wird in das „Dewrani Dhikr“ übergegangen.

Man rezitiert Sâlât-ı Sharîf (siehe oben) und setzt sich wieder hin.

Sâlât-ı Sharîf (siehe oben)

Ismi Jalal 100-300 mal („Allah“)

Sâlât-ı Sharîf (siehe oben)

„Ya Latîf“ 100-300 mal

Es ist auch möglich das „Ya Latîf“ kurz zu halten und dazu noch Asma’ul Husna (die schönsten Namen Allahs) zu rezitieren.

Rezitation der letzten zwei Verse der Sure al-Baqara. („Amanarrasulu…“)

Dua (Bittgebet)

Die hier angegebene Anzahl von Dhikr kann von Seiten der leitenden Person verringert oder erhöht werden. Es gehört zum Anstandsverhalten des Dhikrs bzw. des Sohbets, im Anschluss der Dua in Begleitung von Takbir und Salawat-i Sharif sich die Hand zu geben und zu umarmen (Musafaha). 

Dhikr – Gotteslobpreisung

Dhikr heißt wörtlich übersetzt „gedenken, sich erinnern“. In der Lehre des Sufismus bedeutet Dhikr, sich mit Worten, im Verhalten und in Gedanken stets an den Schöpfer zu erinnern und Ihn zu gedenken. In unserem Qadiriyya Sufi-Orden wird die Lobpreisung offenkundig vollzogen. Dabei werden bspw. Allahs Attribute (wie die Einheit oder Erhabenheit) zu sufistischer Musik rezitiert.

Jede einzelne, ausgesprochene Lobpreisung wird zu einer Existenz und erhöht sich auf die Ebene der Erfüllung, auf der sie bis zum Tage des Jüngsten Gerichts auf seine Art wie folgt fleht: „Oh mein Schöpfer, Dein Geschöpf hat Dich durch mich lobpreist und sich an Dich „gewandt“. Erweise Deinem Geschöpf Deine Barmherzigkeit.“ Daraufhin erwidert der Allmächtige „Sei du Zeuge darüber, dass Mein Geschöpf Mich lobpreist und sich an Mich wendet. Ich werde ihm die Ehre mit Meinem Paradies und Meiner Schönheit erweisen.“

In der Tat lobpreist jede Existenz den einzigen Gott auf seine Art. Allah offenbart im Koran „Ihn preisen die sieben Himmel und die Erde, und wer in ihnen ist. Es gibt nichts, was Ihn nicht lobpreist; ihr aber versteht ihr Preisen nicht. Gewiß, Er ist Nachsichtig und Allvergebend.“ (Sure 17, Vers 44) Es gibt keine Existenz, die den Schöpfer nicht preist.