Was heißt Selam ? Wo ist die Stätte des Selams?


Meine werten Geschwister,
eines der schönsten Namen Allahu Zul Jelals ist der Name Es-Selam.

Der Selam hat die gleiche Wurzel wie der Islam und ist frei allen Arten von Mängeln und Unvollkommenheiten. Er befreit seine Diener von allen Arten von Mängeln, Makeln, Schwierigkeiten sowie Unheil und bringt sie in Sicherheit.

Unser Prophet Muhammed, Frieden und Segen auf ihm, sagte nach jedem Salāt :
,,Allâhumme Entes-Selâm We Minkes-Selâm.´´ „0 Allah, du bist Es-Selam und von dir kommt der Frieden.´´ Selam bedeutet, dass Allah seine Diener in Sicherheit bringt, sie auf ein geschütztes Feld nimmt, ihnen Frieden gibt.

Der Gesandte Allahs, Frieden und Segen auf ihm, sprach zu den Gläubigen:

„Solange ihr nicht glaubt, gelangt ihr nicht in das Paradies. Und solange ihr euch nicht mögt, habt ihr nicht (richtig) geglaubt. Soll ich euch sagen, was ihr machen müsst, damit ihr euch mögt? Verbreitet das Grüßen unter euch!“ (Hadith Muslim, Iman 22; Tirmidhi, Isti’zan, 1)

Dann verbreitet das Grüßen unter euch..

Werte Geschwister,
was ist der Selam? Was ist der Frieden und die Heimat des Friedens?

Bedeutet der Selam nur, dass wir einer Person, die wir treffen den Segen und die Barmherzigkeit Allahs wünschen?

Nein!

Selam ist der Name von Allahu Zu’l Jelâl. Es ist ein Bereich, ein Feld von Sicherheit.

Das Paradies, welches die Heimat des Muslims ist, ist auch die Heimat des Friedens.

Liebe Brüder und Schwestern, wenn ihr einem Muslim auf der Straße mit dem Selam begrüßt, dann sagt ihr ihm damit: ,,O mein Geschwister, du bist vor mir sicher. Du kannst in Sicherheit und Frieden bleiben.´´

,,Es-Selâmü Aleykum We Rahmetul-Lahi We Berâkatuhü!´´

Du bist sicher vor meiner Zunge, meiner Hand, meinem Rücken (Geschlechtsregion). Du kannst mir vertrauen. Ich bin ein Muslim, ein Mümin. Ich habe mich Allah Zul Jelal ergeben. Ich bin in die Stätte des Friedens gegangen als ich in der Welt war. Mit Wohlgefallen gegenüber Allah meinem Herrn, habe ich mich Ihm unterworfen.

,,Wallâhu yed’û ila dâris salam, we yehdî men yeschâu ila sirâtin mustekîm.´´

,,Und Allah lädt zur Stätte des Friedens ein und leitet, wen Er will, zu einem geraden Weg.´´ (Sure Yunus, Vers 25)

Darus Selam – die Heimat der Geborgenheit und des Friedens zu der Allah einlädt, ist das Paradies.
Ist das Paradies auf der Erde? Nein, sie ist es nicht. Aber der Mümin betritt es schon während seines Lebens auf diesem Planeten.

Wer Allahs Selam bekommt, ist derjenige, der schon in dieser Welt in die Selam-Stätte kommt. Und die letzte Station, an der sie ankommen werden, ist biiznillah die ewige Heimat des Glücks – die Darus-Selam.

Meine werten Geschwister, möge mein Herr uns zu denen machen, die zum ewigen Frieden gelangen.

Der Gesandte Allahs, Frieden und Segen auf ihm, hat uns mitgeteilt, dass der Selam ein Feld der Sicherheit ist.

Inwiefern nehmen aber wir, die behaupten, Muslime zu sein, den Selam in der Gesellschaft, in der wir leben, wahr und wie verwenden wir ihn?

Können wir vor den Händen, Zungen, dem Handel und der Absicht der Menschen, die wir mit dem Friedensgruß begrüßen und von denen wir mit dem Friedensgruß begrüßt werden, sicher sein?

Mit wie viel Vertrauen und Sicherheit begrüßen wir uns mit dem Friedensgruß?

Hat der Friedensgruß, den wir geben und empfangen einen Wert oder sind es bloß ein paar Worte, deren Essenz ausgetrocknet ist?

Liebe Geschwister, wenn euer Friedensgruß keinen Vertrauenskreis bildet, so wisst, dass sich euer Grüßen von dem Grüßen der Leugner, Missetäter und unbändigen Sünder nicht unterscheidet.

Dabei ist der Selam des Mümins ein solcher Gruß, dass, wenn damit begrüßt wird, Allah Zul Jelâl ihn in das Jenseits aufnimmt. Durch ihn erleidet niemand einen Schaden. Neben ihm bist du immer in Sicherheit. Diese Bedeutung hat der Selam.

Wir sind seit tausend Jahren in einem islamischen Land. Wir leben in einer islamischen Gesellschaft und sind Teil einer islamischen Gemeinschaft. Aber leider ist unser Land kein Land, das mit dem Islam Sicherheit erlangt hat und sie ist keine Heimstätte der Sicherheit.

Wir sind nicht sicher vor den Händen, den Zungen und dem Übel der Menschen, die mit dem Friedensgruß begrüßen und den Friedensgruß erhalten.

Wir sind uns nicht sicher, ob sie uns verletzen werden oder nicht.
Es gibt keine schlechten Zeiten. Wir befinden uns aber in einer Zeit, in der sich schlechte, unschöne Menschen vermehren und unter uns als Wölfe mit Schaffell umherwandern.
Efendi Baba (q.s.a) hat ein schönes Sprichwort. Bezüglich einigen Ereignissen, denen wir begegnet sind, sagte er: ,,Mein Sohn, Nehmt nicht an, dass es keine Wölfe gibt, nur weil ihr keine Wölfe um euch herum seht. Jetzt lauern die Wölfe im Hinterhalt. Daher denkt ihr, dass eure Umgebung in Sicherheit ist. Aber sie sind im Hinterhalt.´´
Unter die Muslime ist Zwist gekommen und während wir über diese und jene Gemeinde oder über diesen und jenen Verein sprechen, werden jeden einzelnen Tag unserem Volk Keime von Zwietracht und Fitna injiziert. Unabhängig vom sozialen Status, Rang, Beruf, der Gesellschaftsschicht – Wir sind von Leugnern und Heuchlern umgeben.

Fehler, die sich vor unseren Augen immer wieder wiederholen, fallen nicht von unserem Kragen. Und dies obwohl gesagt wird, dass der Mümin nicht zweimal durch dasselbe Loch gebissen wird.

Der Prophet, Frieden und Segen auf ihm, sagte:
,,Der Gläubige wird nicht zweimal durch ein Loch gebissen.´´ (Hadith Buhârî, Edeb, 83)

„Der Mümin ist vernünftig und handelt umsichtig. Wenn er die Gefahr spürt, entfernt er sich von dieser Stelle. Er geht mit seiner Hand kein zweites Mal in ein Loch, in dem seine Hand gebissen wurde. Wenn aber wieder gebissen wird, dann ist das nichts weiteres als Unvernunft und Torheit.

Liebe Geschwister,

der Gesandte Allahs nahm den Dichter namens Ebu Izze während der Schlacht von Badr gefangen. Er tat ihm aber einen Gefallen, indem er ihn anschließend wieder frei ließ. Denn er hatte dem Propheten versprochen, niemanden gegen die Gläubigen aufzuhetzen und ihn nicht zu verspotten. Als Abu Izza jedoch zu seinem Stamm kam, hielt er nicht sein Versprechen und machte wieder mit Spott und Satire weiter. Später ist er in der Schlacht von Uhud erneut von den Gläubigen gefangen genommen worden und bat darum wieder freigelassen zu werden. Darauf sagte der Gesandte Allahs: ,,Ein Gläubiger wird nicht zweimal durch ein Loch gebissen.´´

In der jetzigen Zeit werden wir aber nicht nur einmal durch das Loch gebissen und auch nicht zweimal, sondern sehr oft. Wenn wir immer wieder dieselben Fehler machen, dann heißt das, dass wir eine Schwäche in unserem Iman haben.

Der Kreis des Islams ist groß. In ihm sind Sünder, Leugner, Lügner, Ungerechte, diese und jene. Was geschieht? Jeder hat Platz ist in diesem Kreis. Aber der Mümim ist der Kern dieses Kreises. Ein Mümin zu sein bedeutet, mit dem Gruß Allahs zu grüßen, den Namen al-Mumin von Allah auf der Stirn zu tragen, ein vertrauenswürdiger Mensch zu sein.
Die Gläubigen sind von diesem Kreis, von dieser Frucht, der Samen. Sie sind nicht die Schale der Walnuss, sondern die Essenz. Allahu Zul Jelâl hat den Mümins Scharfsinn gegeben. Er hat den Mümins Geistesschärfe gegeben. Nicht nur Augen im Kopf, sondern auch Augen im Herzen hat er ihnen gegeben.
Usman Ibn Affan sagte zu jemandem, der zu ihm kam:
,,In deinen Augen sieht man Spuren von Zina (unehelicher Geschlechtsverkehr).
Du hast eine Frau angesehen.“ Der Mann sagte: ,,Wie konntest du das wissen?´´ Usman hat ihm den Hadith (Hadith Tirmizi, Tefsiru’l-Kur’an, 16) mitgeteilt, in dem der Prophet Muhammed, Frieden und Segen auf ihm, sagte: „Fürchte den Scharfsinn des Gläubigen, er schaut mit dem Licht Allahs .´´ (Gazalî, İhyau’l-Ulûm, 3/23-24)

,,Yâ eyyuhâllezîne âmenû in tettekullâhe yec’al lekum furkânen we yukeffir ankum seyyiâtikum we yagfir lekum, wallâhu zul fadlil azîm.´´

,,O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr Allah fürchtet, wird Er euch den Furqan (Wissen und Licht, welches im sichtbarem und im verborgenem Bereich das Richtige vom Falschen, das Wahre vom Unwahren, das Gute vom Schlechten, das Saubere vom Verdorbenen unterscheidet) geben.´´ (Sure Anfal, Vers 29)

Meine werten Geschwister,
ja, der Mümin ist Besitzer von Nuur (Licht) und von Izan (Fähigkeit zu Begreifen). Mit den geöffneten Augen seines Herzens ist er Besitzer von Scharfsinn.

,,Dies sind Sichtgebendes von eurem Herrn, Rechtleitung und Barmherzigkeit für Leute, die glauben.´´ (Sure Araf, Vers 203)

Lasst uns mit dem Gebet des Propheten unsere Hand zum Wahrhaftigen öffnen und ihn anflehen…

(O Herr, ich suche Zuflucht bei dir, um nicht vom richtigen Weg abzukommen und andere irrezuführen, um nicht von der Wahrheit abzukommen und andere nicht von ihr abzubringen.) [Taberani]

(O Herr! Zeige uns die Wahrheit als wahr und gewähre uns, ihr zu gehorchen und zeige uns die falschen und schlechten Dinge als falsch und gewähre uns, uns vor ihnen zu schützen!)

(O Herr, ich möchte von dir Beständigkeit in der Religion, Entschlossenheit auf dem richtigen Weg.) [Nasai, Tirmidhi]

Ja, werte Brüder und Schwestern, wir können ohne Zuflucht bei Allah und seinem Gesandten zu suchen, nichts von den Dingen, die um uns herum geschehen, verstehen und begreifen.

Es ist so wie der Koran es mitteilt: ,,Fe tekattaû emrehum beynehum zuburâ kullu hızbin bimâ ledeyhim ferihûn.´´

Die Menschen haben sich in der Religion in verschiedene Gruppen gespalten. Jede Gruppierung freut sich, weil sie ihren Weg für richtig hält.´´ (Sure Muminun, Vers 53)

Es würde auch niemand sagen: ,,Mein Weg, meine Gruppierung, meine Gemeinde, mein Orden ist falsch.´´ Wer würde schon den Weg gehen, wenn er weiß, dass es der falsche ist? Christen, Juden und Menschen der Bid’ah sagen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Unabhängig von dem was jemand sagt, dies hat keinen Wert für uns. Was sagt Allah? Was sagt der Gesandte Allahs? Was sagen Allahs Freunde? Was sagen die Awliya? Darauf schauen wir. Zu Beginn des Korans, gleich nach der Fatiha, sagt Allahu Zul Jalal:
,,Elif, lâm, mim. Zâlikel kitâbu lâ reybe fîh, huden lil muttekîn.´´

,,Dies ist das Buch, das keinen Anlaß zum Zweifel gibt. Es ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.´´ (Sure Bakara, Vers 1)

Dieses Buch ist ein Wegweiser, eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.

Aber für wen, meine lieben Geschwister?
Für wen?
Für die Gottesfürchtigen.

Für diejenigen, deren Herzen mit Glauben gefüllt sind. Für Menschen die zu Mümins geworden sind. Für Menschen, die Allah fürchten, für Menschen, die Schamgefühl haben, für Menschen, die Verbotenes und Sünden meiden, für Menschen, die sich ihrer Dienerschaft gegenüber Allah bewusst sind.

Dieses Buch zeigt den Menschen, die an Allah und das Jenseits glauben, die an das Unsichtbare glauben, die durch den Glauben und das Licht Allahs und das Licht des Gesandten Allahs auf der Erde Nuur (Licht) bekommen haben.
Denn nicht jeder, der sich ein Buch in die Hand nimmt, kann die richtige Richtung und den Weg zum Paradies finden. Der Koran ist ein Buch, das den Glauben und das Licht stärkt und den Unglauben des Ungläubigen erhöht.

Derzeit gibt es unvernünftige Personen, die wir auf dem Fernsehbildschirm zu sehen bekommen. Sie nehmen sich das Buch in die Hand, lesen, erzählen, was nach ihrem Verstand richtig und falsch ist und verderben den Glauben des Volkes.

Diese Person verstehen selber nicht was sie lesen und erklären was sie für richtig und was sie für falsch halten. Sie sollten stattdessen sagen, wie es sein könnte und die Verse richtig lesen.

Mit einem Verstand eines Vogels, ohne Wissen, Weisheit sind sie der Wahrheit feindlich gesinnt, so wie die Feindschaft der Fledermaus gegenüber der Sonne. Sie verbreiten ihre Fitna, die sie in ihrem Mund kauen, als Intepretation und Tafsir.

Aber werte Geschwister, wer ist ein Mümin?
Der Mümin hat geglaubt. Der Mümin hat angenommen.

Noch bevor er das Buch des Korans öffnet, akzeptiert er, was darin enthalten ist. Denn der Mümin hat Muhammed Mustafa den Al Amin (der Vertrauenswürdige), dem Gabriel die Koranverse brachte, als Propheten akzeptiert und er glaubt an alle Worte, die er uns verkündet hat. Er glaubt an die Bestimmung von Allahu Zu’l Jelal.

Bis auf die einzelnen Harakat (Buchstabenzeichen) glaubt er an alles, was im Koran ist.

Er glaubt an das Schicksal (Qader) von Allahu Zu’l Jelâl.

Er glaubt an die Bestimmung (Taqdir) von Allahu Zu’l Jelal.

Denn ein gottesfürchtiger Mümin

  • glaubt an Allah, seine Engel, seine Bücher, seine Propheten und das Jenseits
    (Bakara 4, 177),
  • glaubt an das Unsichtbare (Bakara 3, Fatır 18, Yasin 11),
  • leistet der Einladung seines Herrn Folge (Sura 38),
  • fürchtet den Tag der Abrechnung (Rad 21, Maarig 26-27, Insan 7),
  • ist ein aufrichtiger, rechtschaffener Mensch (Hud 90, Zumar 33-34),
  • folgt der Rechtleitung (Bakara 5).

Sobald der Muslim den Koran liest, wirkt dieser als Heilmittel. Es ist für den Muslim ein Segen, eine Barmherzigkeit den Koran zu lesen. Denn er hat am Anfang geglaubt und unterwarf sich von Anfang an.

Aber der Leugner öffnet und liest ein wenig. Nachdem er gelesen hat, lässt er sich von seinem Nafs beraten. Er lässt sich von seinem Verstand beraten. Und der Schaytan übernimmt die Rolle eines Botschafters für seinen Nafs. Er schaut in den Atlas seines Verstandes und beginnt verschiedene Vergleiche aufzustellen.

Wenn der Mümin ihn jedoch liest, beabsichtigt er Licht und Fülle von ihm zu bekommen und nach ihm zu handeln.

Meine werten Brüder und Schwestern,

jeder handelt auf seine eigene Art und Weise.

Zum Beispiel praktiziert der Ungläubige seinen Unglauben. Er ist mit seinem Unglauben tätig. Der Ungerechte handelt mit Ungerechtigkeit, der Leugner mit Leugnerei, der Sünder mit Sünden.

Wir sind ein islamisches Volk. Wir sind Muslime. Elhamdulillah.
Aber sind wir auch Mümins?
O Muslime,
wenn von den Menschen, die wir als Muslime kennen, anfängt, Beleidigungen, Zwist, Sünden, Ungerechtigkeiten zu kommen, welche Quelle haben diese?
Wie sollten wir darauf schauen, dass von denjenigen, die wir als Muslime kennen, Beleidigungen und Aufruhr hervorgehen, während doch das Wahre und Unwahre klar voneinander getrennt sind und die Definitionen von Muslim und Nichtmuslim klar gegeben wurden. Sind diese also nur die Taten von Nichtmuslimen?
Wenn ein Muslim auf der Straße flucht und beleidigt, würde er damit dann nicht die Tat eines Nichtmuslims verrichten?

Allah-u Zul Jelâl hat einen Fluch auf Lügner. Kann ein Mümin lügen? Nein, er kann nicht lügen. Kann er betrügen? Nein, er kann nicht betrügen.
Vortäuschen und Betrügen sind Anzeichen für Heuchelei.
Wenn ein vernünftiger Muslim bei jeder Sache zuallererst nach seinem Glauben handelt, wird er sich nicht der Tat des Betrügens und Vortäuschens annähern. Das wird er dann auch nicht tun können.

Eines Tages besuchte der Gesandte Allahs, Frieden und Segen auf ihm, eine Weizenausstellung auf dem Markt. Als er seine Hand in den Weizenhaufen tauchte, wurden seine Finger nass. Er fragte den Verkäufer: ,,Woher kommt diese Nässe?“ Der Mann erwiderte: „O Gesandter Allahs! Der Regen hat die Weizen nass gemacht.´´ Der gesegnete Prophet sagte ihm: ,,Hättest du doch diesen nassen Teil auf deine Ernte gelegt, damit die Leute nicht getäuscht werden?´´ Danach fügte er hinzu: ,,Wer uns betrügt, ist nicht von uns.´´ (Hadith Muslim, Iman 164)

Wer uns betrügt, ist keiner von uns! Muslime haben in Besitz des Friedens zu sein.

Sie sollen nicht lügen. Sie sollen nicht betrügen. Sie sollen vertrauenswürdig sein. ,,O Muhammedul Emin!´´

Wenn wir die Ummah eines vertrauenswürdigen Propheten sind, haben wir die Pflicht vertrauenswürdig zu sein.

Meine werten Geschwister,

dies ist die Essenz und der Kern des Islams. Kurz gesagt, es geht darum

verlässlich zu sein …

den Frieden zu haben…

zuverlässig zu sein…

sich in Sicherheit zu befinden.

Und wir sind verpflichtet, den Menschen Schutz und Sicherheit zu geben,…wenn wir Mümins und Muslime sind.

Dies ist die Essenz des Glaubens und dies ist auch die Essenz des Islam. Dies ist die Essenz der Moral der Sahaba. Dies ist die Essenz der Moral aller Awliya. Dies ist die Essenz unserer Madhab, unserer Methode. Dies ist die Essenz des Islam.

Es ist der Frieden. Es das Eintreten in den Kreis der Sicherheit. Es ist das Zuverlässigsein. Es ist das Vertrauenswürdigsein.
Ich weiß nicht, was wir jemandem sagen sollen, dem wir nicht vertrauen, bei dem wir keine Sicherheit haben, bei dem wir uns nicht vor dessen Sprache und Übel sicher sind und für den wir nicht bürgen.

Möge Allah das Ende von uns allen und der Muslime gut machen.
Möge mein Herr uns Kraft geben, um unseren Glauben in dieser Endzeit zu bewahren.

Möge er unsere weltlichen und jenseitigen Angelegenheiten gut machen.

Möger er uns und alle Muslime unter der Fahne ,,Liwa-ul-Hamd´´ des Gesandten Allahs, Frieden und Segen auf ihm, vereinen. Möge er uns Beharrlichkeit geben. Möge er unseren Herzen Ruhe und Frieden geben.

Möge er unseren Glauben stärken.

Möge Allah unser Freund und Helfer sein.

Unsere Aufgabe ist schwierig. Das ist schon so, seit Adam, Frieden sei auf ihm, erschaffen wurde und seine Kinder erschaffen wurden.

Schaitan steht mit jeder Art von Fallen, Heuchelei und mit seinen Erfahrungen vor uns. Aber wir versuchen noch im Dunkeln mit der Hand tastend etwas zu entdecken und zu lernen. Möge Rabbulalemin unser Ende gut machen. Möge Allah mit euch allen zufrieden sein. (Amin)

04.12.2016 Istanbul

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